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Sanfte Hügel Florenz, September 2024

Sanfte Hügel Florenz, September 2024
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Für diesen Besuch in Florenz habe ich mir kein Hotel direkt in der Stadt ausgesucht.
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Vor dem Abendessen ging ich hinunter in den wunderschönen Park dieses Anwesens mit seiner bewegten Geschichte:
Stattliche Villa, Kloster und heute ein Hotel.
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Der Park auf der Rückseite des Gebäudes bietet einen herrlichen Blick auf die sanften Hügel der Toskana.
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Es war ein nasser Sommer mit viel Regen. Die Hügel zeigen sich in den unterschiedlichsten Grüntönen.
Olivenbäume mit silbrig-grünen Blättern und hohe Zypressen in intensivem Dunkelgrün ragen in den Himmel.
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In Deutschland pflanzt man häufig Pappeln an, die mit ihrer ähnlichen Form an Zypressen erinnern.
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Ich bin selbst in einem Mittelgebirge aufgewachsen und wir lebten auf einem Hügel, von dem aus man einen weiten Blick über die Hügellandschaft bis zum Horizont hatte. 
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Es ist Abend und bewölkt und die Sonne steht bereits tief und hinter den Wolken verborgen.
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Ich habe das Gefühl, auf dem Land zu sein, obwohl ich weiß, dass die Stadt nicht weit entfernt ist. Das beruhigt mich.
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Eine wunderbare Ruhe umgibt mich hier. Ich genieße den Moment.
Seit ich Herr über meinen Zeitplan bin, ist die Zeit für mich langsamer geworden.
Ich lebe mehr im Moment. Ich bin nicht besonders kontrolliert und getrieben. Der Staffelstab liegt bei mir und ich gebe das Tempo vor.
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Dadurch genieße ich den Moment viel stärker und intensiver.
Es macht mich glücklich. Nach Jahren habe ich endlich das, was ich wollte: Ich habe die Kontrolle über mein Leben.
Keine anderen Menschen entscheiden über mich (und meinen Zeitplan).
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Ars longa vita brevis.
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Foto: Peter J. Spoerer © – Alle Rechte vorbehalten

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