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Mythos, Wahrzeichen, Fakten. April 2024

Mythos, Wahrzeichen, Fakten. Berlin, April 2024
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Ich stehe in Berlin am Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor, umgeben von vielen Touristen und blicke über die bunte Menschenmenge.
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Rechts im Bild steht ein Name, der ein Mythos ist.
Eine Vielzahl an Geschichten und Sagen, spannend, wahr, erfunden oder einfach nur ein wenig weiter ausgeschmückt, um Sie noch ein wenig mehr zu fesseln, täuschen darüber hinweg, dass es sich bei dem heutigen Gebäude nicht um eine Rekonstruktion, sondern um eine historisierende Neugestaltung handelt.
Erbaut nach dem Fall der Berliner Mauer. – Der Mythos bezaubert, die Fakten fesseln.
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In der Mitte stehen Straßenlaternen, die ebenfalls an längst vergangene Zeiten erinnern. – Auch diese Nachbildungen der zweiflammigen Schupmann-Kerzenleuchter. Mit diesen reich verzierten Bogenlampenkandelabern gewann er 1887 einen Wettbewerb zur Gestaltung von Straßenlaternen für den Boulevard Unter den Linden.
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Links sehen wir den Berliner Fernsehturm. Mit 368 m ist es immer noch das höchste Bauwerk Deutschlands und – so scheint es mir – in Berlin allgegenwärtig.
Von 1965 bis 1969 von der Deutschen Post im ehemaligen Ostteil der Stadt erbaut.
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Zerstörung, Wiederaufbau oder völlige Neugestaltung sind für mich allgegenwärtig, wenn ich durch diesen Teil Berlins spaziere.
Deshalb gehen meine Gedanken immer von der Gegenwart zurück in die Vergangenheit und auch in die Zukunft dieser Stadt und ihrer Architektur.
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Foto: Peter J. Spoerer © – Alle Rechte vorbehalten

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