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Die Individualität des Seins

Die Individualität des Seins
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Ich lese gerade ein sehr interessantes Buch über Gottfried Wilhelm Leibniz.
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Er gilt als Universalgeist und als bedeutendster Philosoph, Mathematiker, Jurist, Historiker und politischer Berater des späten 17. und frühen 18. Jahrhunderts.
Sein geistiges Erbe, das von einem unglaublichen Reichtum an Kreativität geprägt ist, ist wissenschaftlich noch nicht vollständig erforscht.
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Um eine Hofpartei im Herrhausener Park in Hannover zu unterhalten, forderte er sie auf, zwei genau identische Blätter zu finden.
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Seine Forschungen und Beschreibungen führten zu vielen technischen Erfindungen.
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Um nur ein Beispiel zu nennen: Er beschrieb das Binärsystem. Ein Zahlensystem, das auf zwei Ziffern basiert: 0 und 1.
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Heute dient es als Grundlage aller digitalen Computer und dient dazu, Daten oder Anweisungen in maschinenlesbarer Form darzustellen.
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Auf seinem Sarg wurde ein Ornament angebracht, das eine Null innerhalb einer 1 zeigt, ergänzt durch die Inschrift „OMNIA AD UNUM“ in etwa: „Alles (bezieht) sich auf die Eins“
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Ich begegne der Geschichte und den Gedanken von Leibnitz in einer Zeit, in der mich eine andere Theorie, dass unsere wahrgenommene Welt ein Hologramm sein könnte, nicht losläßt..
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Leonard Susskind sagte: „Die dreidimensionale Welt der alltäglichen Erfahrung – das Universum voller Galaxien, Sterne, Planeten, Häuser, Felsbrocken und Menschen – ist ein Hologramm, ein Bild der Realität, kodiert auf einer entfernten zweidimensionalen Oberfläche.“
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Das Buch über Leibnitz und seine Gedanken hat mich inspiriert. Sein Wissensdurst und sein Optimismus sind ansteckend.
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All diese Gedanken haben etwas mit diesem Foto zu tun.
Individualität im Fokus. Ein dreidimensionaler Eindruck, der in die Zweidimensionalität übertragen wird.
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Fotos: Peter J. Spoerer © – Alle Rechte vorbehalten

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