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Das Brandenburger Tor. April 2024

Das Brandenburger Tor. April 2024
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Für mich ist es spannend, diese Stadt zu Fuß zu erkunden. Ich stehe – das muss ich zugeben – zum ersten Mal direkt vor dem Brandenburger Tor, gehe hindurch und schaue hinunter auf den Boulevard Unter den Linden und auf der anderen Seite auf die Siegessäule.
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Das Brandenburger Tor ist das einzige erhaltene Stadttor Berlins.
Das frühklassizistische Triumphtor wurde zwischen 1789 und 1793 auf Veranlassung von Kaiser Friedrich Wilhelm II. erbaut.
Die Quadriga ist ein Werk des Bildhauers Johann Gottfried Schadow.
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Es ist das berühmteste Wahrzeichen Berlins und ein deutsches Nationalsymbol, das mit der Napoleonischen Ära, dem Zweiten Weltkrieg, der Teilung Deutschlands und Berlins und der Wiedervereinigung 1989 verbunden ist.
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Nach dem Sieg Napoleons marschierte er 1806 mit seinen Truppen durch das Brandenburger Tor in Berlin ein. Die Quadriga wurde als Kriegstrophäe nach Paris transportiert.
Nach den gewonnenen Befreiungskriegen marschierten die preußischen Truppen in Paris ein und die Quadriga wurde als „Retourkutsche“ – wie die Berliner sie nach ihrer Rückführung aus Paris nannten – nach Berlin zurückgebracht.
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Dieses Bauwerk könnte viele Geschichten erzählen.
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Preußen ist als Staat inzwischen verschwunden. Lediglich die Gebäude, soweit sie noch erhalten sind, zeugen von der einstigen Kraft und Pracht. Heute gibt es weder ein Land, das diesen Namen trägt, noch gibt es eine preußische Sprache.
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Foto: Peter J. Spoerer © – Alle Rechte vorbehalten

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